Über mich

Mein Kennel besteht aus mir, Reinhard, und aus meinen beiden Ridgeback-Mädchen Mafati Didiva und Umvuma Muna.

Wir alle leben mit Birgit zusammen, ohne die meine züchterischen Ambitionen nicht umzusetzen wären.

In meinem Leben spielen Hunde seit meiner Kindheit eine große Rolle, sei es nun der Streuner, der uns zugelaufen war, oder der Labrador-Mix, den wir aus dem Tierheim geholt haben. Immer war es für mich ungemein erfüllend, wenn ich mich mit ihnen beschäftigen konnte. Gab es gerade mal keinen Hund in unserem Haushalt, waren da noch Katzen oder auch der Ziegenbock des Nachbarn, die meine Tierliebe geduldig ertragen haben.

Birgit war dagegen jahrzehntelang an ein Zusammenleben mit Katzen gewöhnt bevor Muna bei uns einzog. Die Beziehung zwischen ihr und den Hunden zeigt mir, dass Ridgebacks -entgegen einer weit verbreiteten Meinung- auch an nicht hundeerfahrene Menschen abgegeben werden können, wenn einige andere (wesentliche) Rahmenbedingungen passen.

Auf die Rasse Rhodesian Ridgeback wurde ich während meiner Studienzeit aufmerksam. Anlässlich des Schützenfestes in meinem Heimatdorf sah ich zwei imponierende Hunde auf dem Innenhof eines landwirtschaftlichen Anwesens. Interessiert betrachteten die beiden das Treiben auf der Straße. Der Spielmannszug und die Festgesellschaft kamen ihnen offensichtlich etwas ungewöhnlich vor. Dennoch zeigten die beiden keinerlei Anzeichen von Stress oder gar Aggression; sie beobachteten einfach nur und beschlossen offensichtlich, dass ein Eingreifen ihrerseits nicht angezeigt war.

In der Folge habe ich mich belesen. Ich erfuhr so Einiges über diese Hunde. Allerdings kam ich zu dem Schluss, das es noch nicht an der Zeit war, einen Ridgeback in mein Leben zu integrieren. Es sollte noch zwanzig Jahre dauern, bis sich plötzlich die Gelegenheit ergab, mit einem Ridgeback zusammen zu leben.

Seit Januar 2012 nimmt Muna ihren festen Platz in unserem Leben ein.

Leider ist Muna aufgrund eines Zahnfehlers von der Zucht ausgeschlossen. Ich entschloss mich daher, eine weitere Hündin bei uns aufzunehmen. Zum Glück konnte ich Birgit davon überzeugen, dass dies eine ganz hervorragende Idee war. Aufgrund der Erfahrungen aus den Ausstellungsbesuchen und durch die Kontakte, die dabei entstanden sind, war klar, dass ich einen Hund aus dem Mafati-Kennel von Peter Burfeindt haben wollte. Im Oktober 2014 zog dann Diva aus dem Mafati D-Wurf bei uns ein. Hatten wir bei Munas Einzug schon gedacht, dass ein Welpe Leben ins Haus bringt, so durften wir nun lernen, dass ein Welpe auch einen erwachsenen Hund wieder ganz schön in Schwung bringen kann. Nun da die Erinnerung an die ersten Monate und das damit verbundene Chaos verblasst, darf ich festhalten, dass es kaum etwas schöneres gibt, als mehrere Hunde gleichzeitig zu halten.

Den Kennelnamen „van slangs beek“ habe ich gewählt, weil es auf meinem Grundstück einen kleinen Bachlauf gibt, an dem eine Ringelnatter lebt. Dies übersetzt in die burische Sprache, die in der Heimat der Ridgebacks zur Zeit der Entstehung der Rasse gesprochen wurde, ergibt dann den Namen.

Hier noch ein Herzensanliegen:

Ich züchte im VDH und im DZRR, weil ich der festen Überzeugung bin, dass die Auflagen sowohl des Vereins als auch des Verbandes dem Wohl der Tiere dienen. So sollte es selbstverständlich sei, dass nur mit gesunden Elterntieren gezüchtet wird. Also unterwerfe ich mich den Auflagen eines Zuchtvereins, die diese Voraussetzung sicherstellen sollen.

Ebenso selbstverständlich sollte es sein, dass Züchter und Deckrüdenhalter sich regelmäßig fortbilden. Also ist es auch kein Problem, wenn dies vom VDH verlangt wird.

Die Liste ließe sich beliebig fortsetzen. Ob diese Qualitätsansprüche für Sie bei der Auswahl des Züchters Ihres Vertrauens von Bedeutung sind, müssen Sie selbst entscheiden.